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Jahreslosungsfahne 2017

Quelle: evkila - Maria Böhm / Michael Kowalik

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Jahreslosungsfahne 2017

"Gott spricht: „Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ (Ez. 36,26)

Im Bild der Künstlerin Maria Böhm aus Straubenhardt wird diese Zusage deutlich.

Während ihr Mann auf dem Flügel Musik zu dem Vers aus Hesekiel improvisiert, malt sie zur Jahreslosung einen Zyklus von 7 Aquarellbildern.

“Während des Malens habe ich von Bild zu Bild immer stärker die Sehnsucht nach oben empfunden.“ beschreibt Maria Böhm ihre Gefühle.

Zwar kann man in einem abstrakten Bild nicht jeden Pinselstrich interpretieren, aber wir sehen im unteren Bildteil das Dunkle, das wir in unserer Seele mit uns tragen und das uns immer wieder auch hinunter ziehen will.

Darüber, in Rotfarben, in einer Geste des Empfangens: da öffnet es sich, wie ein Gefäß, in das etwas hinein gelegt werden kann. Und von oben fließt das Licht, die göttliche Gegenwart und Gnade. Indem sich 'das Gefäß' füllt, zieht auch das gelbe Licht uns gleichsam hoch zu Leichtigkeit und Freude und göttlicher Gegenwart, zu Hoffnung und Leben.

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Es ist die dreizehnte individuell gestaltete Fahne in Folge seit 2004. Inzwischen haben sie namhafte und auch unbekanntere Künstler aus der Umgebung, Kinder unseres Kindergartens, aber auch Künstler aus der Schweiz, aus Asien, Süd- und Nordamerika für uns gestaltet.
Anfragen zum Motiv und Rückmeldungen kommen interessanter Weise aus ganz Deutschland, aber auch aus dem europäischen Ausland und sogar schon aus dem fernen Australien und den USA.
 

Maria Böhm – Künstlerin der Jahreslosungsfahne 2017

In manchem Haus in Langensteinbach ging oder geht sie ein und aus; denn hauptberuflich ist die Diplom-Musikerzieherin Maria Böhm als Klavierlehrerin für Kinder und Erwachsene tätig. Außerdem hat sie eine Gesangsausbildung und singt in verschiedenen Chören.

Die 1955 geborene Künstlerin wohnt mit ihrem Mann und den zwei Katzen – ihre drei Kinder sind inzwischen erwachsen – in einem gemütlichen Holzhaus in Straubenhardt.

Musik durchflutet oft die Räume, denn auch ihr Mann, Martin Seith-Böhm ist Musiker. (Vielleicht haben Sie ihn vor einigen Jahren in unserer Reihe „... mit der Orgel gesprochen“ auf unserer Stieffell-Orgel meisterhaft improvisieren hören.)

Und die Musik fließt auch in Maria Böhms farbenfrohe Aquarelle hinein. Die Aquarelle sind nicht gegenständlich, sondern lassen Stimmungen und Gefühle in Farben und Formen Gestalt werden. Oft entstehen die Bilder, während ihr Mann dazu am Flügel improvisiert.

Maria Böhm hat schon als Kind begonnen, mit dem Pinsel umzugehen und sich autodidaktisch das Handwerkszeug für ihre Kunst erarbeitet. In den letzten Jahren waren verschiedene Ausstellungen von ihr in Straubenhardt und Keltern zu sehen.

(Reinhild Prautzsch)